Gesundheits-Blog

Verstopfung - das missverstandene Drama

"Mama, mir tut der Popo so weh!"

Schmerzen beim Stuhlgang, das haben viele schon einmal erlebt! Bei manchen Kindern ist es aber ein andauerndes Problem, eines, das immer mehr den Alltag der Familie beeinflußt.

Wann sprechen wir von Obstipation – Verstopfung? Generell sollte ein Kind jeden bis jeden zweiten Tag ausreichend Stuhlgang haben – und das ohne Probleme. Nur gestillte Babies haben hier einen deutlich anderen Rhythmus – sie haben zwischen einmal in sieben Tagen und mehrmals täglich Stuhlgang.

Warum kommt es zur Verstopfung? Zahlreiche Ursachen sind bekannt und reichen von Ernährungsfehlern – Nikolo, Weihnachten und der Osterhase lassen grüßen! -, Medikamenteneinnahmen, Veränderungen im Umfeld und seelischen Herausforderungen bis zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, hormonellen Störungen und angeborenen Fehlbildungen. Wenn Ihr Kind längere Zeit Probleme damit hat, kommen Sie in meine Ordination! Gemeinsam können wir herausfinden, woran es liegt. Damit wir Ihrer Tochter/ Ihrem Sohn am besten helfen können.

Oft können Eltern aber auch im Vorfeld schon viel tun, damit es dem Kind bald besser geht:

5 Punkte, mit denen Sie Ihrer Tochter/ Ihrem Sohn helfen können

  • Meiden Sie stopfende und blähende Nahrungsmittel!

  • Ein Glas kaltes Wasser in der Früh auf nüchternen Magen wirkt oft Wunder.

  • Erhöhen Sie die Trinkmenge Ihres Kindes – Wasser, Tee und Verdünnungssäfte sind hier am besten.

  • Lassen Sie Ihrem Kleinchen Zeit! Ob es für den Toilettgang ist oder für das Loswerden der Windel – Zeit und Geduld ist das Wichtigste bei der Behandlung der Verstopfung.

  • Geben Sie Ihrem Kind einen Hocker unter die Füße, wenn es schon auf die Toilette geht, aber mit den Füßchen noch nicht den Boden berührt. Das gibt ihm Sicherheit und die Möglichkeit, die Bauchpresse besser zu verwenden.

Ist das alleine noch nicht ausreichend, der letzte Stuhlgang mehr als 5-7 Tage her oder sind die Beschwerden schon so stark, daß ihr Kind beim Stuhlgang blutet und es den Stuhlgang komplett verweigert, kommen Sie in die Praxis! Hier kann ich Ihnen und Ihrem Kind rasch helfen und eine Diagnostik und Therapie einleiten.